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Christoph Kolumbus gilt heute als «Entdecker» Amerikas. Obwohl nachgewiesenermassen der Wikinger Leif Eriksson als erster Europäer auf diesen Kontinent traf, ist Kolumbus der prominenteste «Entdecker». Wie kam es dazu?
Bevor er in die «neue Welt» aufbrach, um unbeschrittene Handelsrouten nach Indien zu finden, sammelte Kolumbus wichtige Informationen über vergangene Reisen anderer Seefahrer in unbekannte Länder. Adaptiert auf die heutige IT-Architektur entspricht dies quasi einem Vorgängermodell des «zentralen Informationsmanagements». Kolumbus’ Interpretationen können als einzige Wahrheitsquelle (single source of truth) verstanden werden. Er konnte die Informationen auswerten, verarbeiten und in Form einer neuen Route illustrieren. Aufgrund dieser vielseitigen Informationen über die analysierten Reisen konnte er seine Route optimal vorbereiten. Nachdem Christoph Kolumbus die portugiesische Krone erfolglos um finanzielle Unterstützung anfragte, bat er die spanische Krone um einen Obolus – mit Erfolg, der sich auch für die spanische Zukunft auszahlte: diese verfügte nun über einen grossen Informationsvorsprung gegenüber den anderen Nationen.
Aus der Not neue Handelsrouten zu finden, hat Kolumbus also die grössten historischen Veränderungen, wie den interkulturellen Informationsaustausch oder die Kolonisation angestossen, die bis heute unsere Gesellschaft prägen: Heutzutage tragen wir alle Information der Menschheitsgeschichte gebündelt in Form eines Smartphones mit uns umher; jederzeit bereit, sie abzurufen.
Und wie gehen wir heute mit den Möglichkeiten der Digitalisierung um?
Die jüngsten Geschehnisse, rund um COVID-19, haben die Schwachstellen der Unternehmen bezogen auf Digitalisierung deutlich aufgezeigt. Erfreulich dabei ist, dass mittlerweile bei der breiten Unternehmerschaft «Home-Office» Akzeptanz gefunden hat. Aber wie funktioniert denn überhaupt die ganze Kommunikation in Zeiten sozialer Abstinenz? Unternehmen, die in regionalem und globalem Wettbewerb ihr Leistungsangebot verkaufen (wie Portugal und Spanien zu Zeiten von Kolumbus), können aufgrund ihrer modernen IT-Architektur das eigene Leistungsangebot für die verschiedenen Kanäle und Märkte attraktiv beschreiben. Das basiert im ersten Schritt auf dem «EVA-Prinzip». «EVA» steht für «Eingabe, Ausgabe, Verarbeitung». Es ist hilfreich, um zu verstehen, wie ein Computer funktioniert. Dabei verdeutlicht das EVA-Prinzip nur sehr allgemein die Funktionsweise eines Computers. Die Eingabe der textuellen Beschreibung der Produkte, versehen mit Bildern und Videos, 3D-Animation, die Nennung von Referenzen, Zertifikaten, allgemeine Multimedia Daten eines Artikels – dies alles erfolgt weiterhin «manuell» in einem vorgelagerten ersten Schritt. All diese Informationen medienneutral zu sammeln, übernimmt das PIM-System. Jedoch wissen immer noch erst wenige, dass das PIM in vielen Geschäftsmodellen häufig gemeinsam mit dem ERP das Rückgrat für das digitale, stationäre sowie analoge Service- und Produktgeschäft der Unternehmen ist. Die positiven Konsequenzen sind Kosteneinsparungen, indem interne Prozesse und Prozesse mit Multiplikatoren (Händler, Marktplätze, Partner, Stakeholder) vereinfacht und beschleunigt werden. Einfach gesagt: man spart sich die Doppelarbeit. Der Return of Invest für die Investition in ein PIM-System entsteht durch das Potential der Einsparungen von Aufwand und Kosten. Ein positiver Nebeneffekt ist zudem die Förderung von Wachstum, Geschwindigkeit in Abläufen und Kundenzufriedenheit. Kolumbus hatte dies durch die gesammelten Informationen über Seewege und Reisen in eine bessere Karte verarbeitet/visualisiert. (Die Erfolge von Kolumbus zeigen, dass es der richtige Schritt war.)
Die Vorzüge dieser PIM-Systeme sind vielschichtig und nachhaltig. Christoph Kolumbus hat trotz der Absage des portugiesischen Könighofs nie seinen Traum aufgegeben, in die Zukunft zu investieren. Und um diesen Blogartikel mit einer weiteren geschichtsträchtigen Figur abzuschliessen, bedienen wir uns Antoine de Saint-Exupéry: «Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen.» Lassen Sie uns in diesem Sinne die digitale Zukunft heute schon gemeinsam gestalten.
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